I chose the road less travelled.Now where the hell am I???-Wicked holidays

Hallo ihr Lieben,

gestern sind wir von unserem Trip mit dem Wicked Camper zurueckgekommen. Wie ich ja schon geschrieben hatte, hatten wir fuer den Midsemesterbreak einen Wicked Camper gemietet um damit in die Blue Mountains, zu den Jenolan Caves und nach Byron zu fahren. Wicked Campers sind hier in Australien grade unter den Backpackern und jungen Leuten sehr beliebt weil sie einfach eine guenstige Reisemoeglichkeit darstellen (www.wickedcampers.com) .Wir hatten den guenstigsten Camper gebucht, ohne aircon, Servolenkung und Automatik-das Ganze fuer 30 AUD pro Tag. Um so groesser war dann die Freude als man uns beim Abholen erklaerte dass wir ein upgrade zum teuersten Camper (dem 4 WD Outback) mit Servolenkung, aircon und Automatik bekommen hatten. Der Camper entpuppte sich dann als Mitsubishi Monster Truck, war ein ganz neues Gefuehl so hoch zu sitzen. Wicked Campers sind alle zu einem bestimmten Thema bemalt, unserer hiess KISS Chris, warum koennt ihr ja auf dem Foto sehen 🙂 .

Freitag nachmittag gings also los zu unserem ersten Ziel:Nimbin, ein kleines Hippie Doerfchen im Landesinnerern. Dort wollten wir auf Granny’s Farm, einer sehr netten kleinen Farm, uebernachten um schon mal ein Stueck des langen Weges fuer den naechsten Tag hinter uns zu bringen. Wir hatten auch noch Joels Eltern ueberredet mitzukommen da sie jetzt auch Urlaub haben und ihr neues Zelt ausprobieren wollten. Nach der Ankunft wurde erstmal Feuerholz gesammelt, die Nacht versprach kaelter zu werden. Leider hatten wir nicht bedacht, dass in einem kleinen Hippie Doerfchen alles schon sehr frueh schliesst, als wir unser Abendessen besorgen wollten standen wir vor verschlossenen Tueren…Zum Glueck gab es fuer Joel und seinen Vater dann noch Sausage rolls und Meatpies in dem farmeigenen Suessigkeiten/Sausage roll Automaten, die konnten wir dann in der Mikrowelle aufwaermen. Mary und ich haben uns mit Brot und Aepfeln begnuegt.

Am Samstag Morgen gings dann frueh wieder weiter, vor uns lagen schliesslich um die 1000 Kilometer-und das auf australischen „Highways“.Packen mussten wir ja nicht viel, wir hatten schliesslich alles in unserem KISS Chris.Nach einer langen Fahrt auf der es immer kalter wurde-es ging ja schliesslich in die Berge- kamen wir abends um kurz nach 8 in Katoomba, einer kleinen Stadt in den Blue Mountains an. Gluecklicherweise war der Campingplatz noch geoeffnet und so konnten wir fuer die naechsten 2 Naechte einchecken.Nachts wurde es dann aber doch etwas klat in unserem Camper-wer rechnet denn mitten im australischen Fruehling (in Brisbane waren die Temperaturen schon wieder in den oberen Zwanzigern) mit -1 Grad???? Da waren unsere 2 duennen Fliessdecken dann doch nicht genug. Am naechsten Morgen wurde also erstmal warm geduscht und dann ging es auch schon zu den Three Sisters, einer sehr interessanten Steinformation. Nach einem kleinen Bushwalk zu den Sisters setzten wir uns dann erstmal in die Sonne (ja, es waren doch tatsaechlich 20 C) und genossen den Ausblick.

                                                                                        

Danach gings dann weiter zur steilsten Eisenbahn der Welt, da sie bis jetzt nur einmal abgestuerzt war (und das in den 30ern) nahmen wir all unseren Mut zusammen und wagten eine Fahrt in den Regenwald. Dort angekommen hoertne wir mehr ueber den Absturz-die Firma die die Eisenbahn gebaut hatte war deutsch-aus Leipzig-also daran kann der Absturz dann ja schonmal nicht gelegen haben 😉 .Nach einem Boardwalk durch den Regenwald entschieden wir uns dann aber doch dafuer die Gondel zurueck nach oben zu nehmen-ratet mal wer die gebaut hatte-richtig, die Schweitzer….Wieder heil am Ausgang angekommen holten wir unseren KISS Chris in der Tiefgarage ab (haben grade so reingepasst) und fuhren nach Katoomba. Dort wurde dann erstmal fuers Abendessen eingekauft (es gab lecker Thai 🙂 ) und auch noch fuer die Nacht. Ich hatte schliesslich nicht vor in Australien zu erfrieren. Also deckten wir uns bei Kmart mit einer Waermflasche ein, herrlich :-)!!!!Das Kochen klappte mit unserem Campingkocher auch wunderbar, obwohl ich ja zugeben muss dass das Gas mir zu Beginn nicht so geheuer war.

Montags gings dann weiter in Richtung Jenolan Caves, natuerlich nicht ohne Zwischenstop in Blackheath, dort sollte es eine German Bakery geben. Nach einer kurzen Suche haben wir sie dann auch gefunden und uns erstmal mit gutem Rogenbrot und Broetchen eingedeckt 🙂 Ich war gluecklich!!!!Eigentlich hatten wir vor in Oberon zu campen, da dies der naechstgelegene Campingplatz bei den Caves sein sollte. Die nette Dame in der Touriinfo erklaerte uns dann aber dass es fuer 4WD’s (und so einen hatten wir gluecklicherweise ja ) noch naehere Campmoeglichkeiten im State Forest gaebe, zwar ohne Dusche, but who cares. Also wurde in Obereon nur schnell fuer die naechsten 2 Naechte Essen gekauft, der Eski wieder mit Eis gefuellt und Handys und Kamera aufgeladen und dann gings zum State Forest.

Nach einer weiteren Feuerholzsammelaktion bei der uns der 4WD dann doch sehr nuetzlich war konnten wir dann unser Lager fuer die Nacht aufschlagen. Den Wallabies schoen dieses Fleckchen auch sehr gut zu gefallen, sie grasten direkt neben unserem Van. Am naechsten Morgen gings dann frueg weiter zu den Caves (http://de.wikipedia.org/wiki/Jenolan_Caves). Da wir keine Duschen hatten stand nach der Ankunft zuerst Waschen auf dem Programm, nach einem kleinen Spaziergang entlang an der Blue Lagoon und dem Creek fanden wir auch schnell  einen geeigneten Waschplatz:

 Um 1.15 pm war’s dann Zeit fuer unsere erste Cave Tour:die River Cave. Die Hoehlen sind einfach nur faszinierend, das kann man gar nicht beschreiben. Ich habe zwar einige Fotos gemacht, aber auch die werden der Atmosphaere in den Hoehlen einfach nicht gerecht.Die River Cave Tour fuehrte uns tief in den Berg zum River Styx, 2 Stunden unter der Erde, Leitern rauf und runter und immer umgeben von wahnsinnigen Formationen, einfach wunderschoen!!!!Abends fuhren wir wieder in den State Forest zu unserem Lagerfeuer 🙂 Am naechsten Morgen stand dann schon um 10 Uhr die naechste Hoehle auf dem Programm-the Temple of Baal-ebenfalls eine Beeindruckende wunderschoene Hoehle, muss man einfach selber sehen, ist unbeschreiblich.Nach dem Temple of Baal machten wir uns noch auf eine self guided tour durch die Nettle Cave und suchten danach nochmal den Creek zum Waschen auf. Zurueck am Auto mussten wir dann feststellen dass wir wohl das Licht angelassen hatten, unser KISS Chris wollte einfach nicht starten. Da wir aber jumper cables in der Kueche (=Kofferraum) hatten fand sich schnell ein netter Mensch der uns Starthilfe gab. Und weiter ging unsere Tour. Wir hatten uns vorgenommen mittwochs noch zumindest Sydney hinter uns zu lassen damit der Weg nach Byron donnerstags nicht allzu lang wird. Aus den Blue Mountains kamen wir trotz kleiner Mountainroads sehr schnell raus, dann allerdings zu einer unguenstigen Zeit nach Sydney-5 pm, Feierabendverkehr. In Penant Hills wurde daher ein Zwischenstop bei Belmontes Pizzeria eingelegt, eine sehr knuffige alte Pizzeria (seit 1973) die uns auch sehr stolz von ihrem Besitzer (ein alter Italiano)gezeigt wurde (ja, er hatte die Mauer von dem alten Geschaeft erhalten, die wurde doch tatsaechlich 1894 errichtet).Als er dann noch hoerte dass ich aus Deutschland komme-er hatte die Realschule besucht- stand einer sehr guten Pizza nichts mehr im Wege ;-).Frisch gestaerkt fuhren wir noch bis Mitternacht weiter und hatten nur noch 450 km bis Byron.

                 

Die Fahrt nach Byron dauerte dann auch wirklich nicht mehr lange und wir fanden schnell einen schoenen Campingplatz (57 acre land) zum uebernachten. Freitags haben wir uns dann mit Stefan (Silkes Freund) zum Fruehstueck getroffen und sind dann ein bisschen durch Byron spaziert.Nach der obligatorischen Lighthouse Besichtigung-wir haben Wale gesehen-gings dann an den Strand.Ist schon faszinierend-3 Tage vorher noch -1 Grad und nun Sonne, Meer und 30 Grad 🙂 Stefan kam dann noch auf ein Bierchen am Strand vorbei und wir haben unseren letzten Urlaubstag am Meer ausklingen lassen. Da wir direkt am Strand uebernachtet hatten (so ein Camper ist schon was feines) gings gestern morgen um 7 erstmal ins Meer. Dann noch schnell ein leckeres Beerenjoghurt aus der Juice Bar und on the road to Brisbane. Es fiel uns schon schwer uns dann um 12 wieder von KISS Chris zu trennen, es war einfach ein wahnsinnig schoener Urlaub!

Opernpfeifender Nymphensittich….

…sucht seine Besitzer.So ungefaehr lautete letzte Woche die Schlagzeile in den 6 Uhr Nachrichten. Das Voegelchen war in Brisbane jemandem zugeflogen und im Tierheim gelandet. Dort war man ganz begeistert von der Pfeifkunst des Kleinen. Nur, wo kam er her? Gestern dann ein neuer Bericht ueber ihn in den Nachrichten: Kaum zu glauben, aber der kleine Kerl ist vor 5 (!!!) Monaten in Melbourne(!!!!) entflogen….Die Besitzer waren natuerlich uebergluecklich ihn abholen zu koennen. Ich werde mich jetzt mal auf die Suche nach Pit begeben, der muesste ja dann auch so langsam hier eingetroffen sein 😉

So ihr Lieben, nachdem ihr jetzt alles ueber den Nymphensittich wisst verabschiede ich mich in den Urlaub. Wir holen gleich unseren Wicked Van ab und dann gehts los.Wenn wir wiederkommen gibts Bilder, versprochen!

Frankenstein….

Hier kommt mal wieder ein kurzes update aus der State Library.Ja, jetzt beginnt wieder die Hausarbeitenphase und damit auch die research Zeit in der State Library. thema der heutigen Suche:Frankenstein….Abgabetermin ist naechsten Freitag, muss mich also ranhalten. Am 20.9. muss ich dann noch einen theatre review abgeben und dann sind erstmal wieder Semesterferien. Joel und ich mieten einen Wicked Camper und fahren ueber Nimbin und Katoomba (Blue Mountains) zu den Jenolan caves, einem faszinierenden Hoehlensystem in NSW.Eine Woche Urlaub-das haben wir uns doch nochmal verdient. Ach ja, glaubt dem Papa nicht wenn er sagt austral. Studenten haetten es besser als deutsche Studenten, hier gibts zwischen sommer und Wintersemester nur 1 Monat Semesterferien….

Herzlichen Glueckwunsch zum Geburtstag, Bruno (falls du das liest)

Wuensche euch allen ein schoenes We, die Sonne scheint hier jetzt wieder