Ein paar Bilder fuer die Lesefaulen

<–Weihnachtsstimmung bei 32 C

Sunset at the Pinnacles –>

Ein VB fuer Papa (am Nanga Beach)    

                                         Romantic (?) sheep station

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West Coast I

Zurueck von der West Coast und auch wieder gesund habe ich jetzt endlich Zeit euch von der anderen Seite Australiens zu berichten.Am 9.11. gings also mal wieder zum Flughafen-ab nach Perth. Eigentlich sollte ich um 20 Uhr Ortszeit abfliegen und um 1 Uhr WA Zeit in Prth ankommen. Da das Fliegen von und nach Perth aber wohl nicht ohne Verspaetung geschehen kann gings dann erst gegen 21 Uhr los. Die Aircon im Flugzeug hatte es sich wohl zum Ziel gesetzt mich auf den deutschen Winter vorzubereiten- es war einfach nur unmenschlich kalt. Nach einem antarktischen Flug um 2 Uhr nachts endlich in Perth gelandet musste ich also erstmal den Airport-Shuttle Service anrufen. War gar kein Problem und schon kurz spaeter konnte ich in meinem hostel, dem Witch’s hat einchecken.

Am naechsten Morgen stellte sich dann heraus das der Witch’s hat wirklich eine sehr gute hostel Wahl war: nur 50 Betten, eine Art Wohnzimmer fuer alle Bewohner mit Kamin, grossem Flachbildschirm und gemuetlichen Sofas. Das ganze hostel verstroehmte eine WG Atmospahere und jeder kannte jeden. Nach einem leckeren Fruehstueck gings dann erstmal in die Stadt, ich wollte schliesslich sehen was die abgelegenste Stadt der Welt so zu bieten hat. Zusammenfassend laesst sich sagen das Perth mit seiner Lage am Swan River und vielen Gruenflaechen eine sehr relaxte und gemuetliche und schoene Grossstadt ist. Alles ist sehr sauber und es gibt einige sehr schoene „alte“ Gebaeude und Kirchen. Nach einem langen Stadterkundungstag gings dann erstmal zurueck ins hostel zu einem gemuetlichen Zusammensitzen mit den anderen hostel- Bewohnern.

Die schwaermten mir dann auch alle von den traumhaften Straenden rund um Perth vor so dass mein Paln fuer den naechsten Tag (es waren 37 C gemeldet)dann auch sehr schnell feststand: Cottesloe Beach!!!! Sonntag Morgen gings dann also nach einem kleinen Fruehstueck zum Hauptbahnhof in Perth. Die Zuege sind hier sehr sauber und puenktlich (was man von den deutschen Zuegen ja momentan wohl nicht sagen kann) und um 9 Uhr war ich im Stadtteil Cottesloe und auf dem Weg zum Strand. Dieser entpuppte sich fuer einen Stadtstarnd wirklich als sehr schoen. Die Wellen waren mir zwar ein wenig unheimlich und das Wasser ein bisschen kalt, aber bei 37 C ist man dann ja auch nicht mehr so waehlerisch wenn es um eine Abkuehlung geht- ausserdem waren die Life saver ja auch vor Ort.

Montags morgens startete dann meine einwoechige Tour Richtung Norden bis nach Exmouth. Der erste Tag verlief relativ relaxt mit einem Stop im Yanchep National Park wo wir uns auf einen kleinen Bushwalk begaben und Koalas beobachteten. Gegen spaetnachmittag erreichten wir dann unsere erste Unterkunft in Cervantes und- wie sollte es bei der Hitze anders sein- genossen vorm Abendessen 3 Stunden an einem wunderschoenen Strand (das Wasser war viel waermer als in Perth). Nach dem Abendessen gings dann mit einem kleinen Zwischenstop im Bottleshop in den

Nambung National Park zum Sunset in der Pinnacles desert. Die Pinnacles sind faszinierende Sandsteine die zu Hauf in dieser „Wueste“ stehen. Am naechsten Morgen ging es dann um 6.45 Uhr (!!!!) weiter zu einem kleinen „Tierpark“ in dem wir unsere erste Begnung mit Schlangen hatten. Unser guide Trevor wusste schon warum er jedem mal eine Python in die Hand gab-wir sollten in dieser Woche noch so einige Schlangen sehen…Am fruehen Nachmittag hiess es dann „Holt die Paesse raus, wir fahren in ein anderes Land“-die Hutt River Province.Nachdem es Ende der 60er eine Steuererhoehung fuer Farmer gab hat sich der schlaue Prinz Leonard mitsamt seinem riesigen Farmland von Australien abgesindert und regiert nun ueber seinen eigenen Staat-ohne Steuern zu zahlen 😉 Aber freut euch nicht zu frieh, die Luecken im Gesetz wurden geschlossen,heute ist es leider nicht mehr moeglich seinen eigenen Staat in Australien zu gruenden. Ich habe jetzt auf jeden Fall ein Visum der Hutt River Province im Pass und hoffe mal dass die Amis auf dem Rueckflug nicht denken das waere ein Terroristenausbildungscamp. Nach einem kurzen Stop im Kalbarri National Park ging es dann zum Backpackers in Kalbarri wo wir den Abend mit einem BBQ ausklingen liessen. Am naechsten Morgen gings dann wieder zum Kalbarri National Park, wir kletterten in eine Schlucht (- fanden unsere erste King Brown) und genossen die wahnsinnige Landschaft. Dazu muss man allerdings sagen dass alle Freude die wir an der Natur hatten dann doch immer ein wenig von den extremst penetranten Fliegen ueberschattet wurde. Ohne Quatsch, so was hatte noch keiner von uns gesehen: nicht nur, dass diese sich Biester in Scharen (30 waren keine Seltenheit) auf einem niederliessen, nein, es kam ihnen auch nicht in den Sinn sich durch wildes Handfuchteln vertreiben zu lassen. Ihr bevorzugter Landeplatz schien das Gesicht, besonders Augen Mund und Nase zu sein….. Spaetnachmittags gings dann ins Nanga Bay Resort, ein kleines schnuckeliges Resort mit einem natuerlichen Whirlpool und traumhaftem Strand. Da einer aus unserer Gruppe Geburtstag hatte wurde es eine lange feucht-froehliche Nacht……(morgen gehts weiter, jetzt machen wir uns auf den Weg zum Dogpark)

Back in Perth

So ihr Lieben, nach einer wahnsinnig aufregenden und schoenen Tour nach Exmouth bin ich heute Mittag wieder in Perth angekommen. Leider habe ich mich dann aber doch nicht so schnell von der bloeden Aircon auf dem Hinflug erholt und habe seit gestern zu meiner Erkaeltung auch noch Fieber. Werde mich jetzt also erstmal ins Bett legen. Wenn ich wieder zurueck in Brisbane bin lade ich dann mal einige Fotos hoch und berichte euch ausfuehrlich von der wunderschoenen aber sehr einsamen West Coast und der Reise nach Exmouth. Soviel schonmal vorweg, trotz vieler (teilweise giftiger) Schlangen und Spinnen sind alle wieder lebend in Perth angekommen und hatten jede Menge Spass und eine wahnsinnig tolle Woche!!!!!!